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Geschlechtsspezifische Lohngefälle

Ob sich Hollywood-Stars für eine gerechtere Bezahlung einsetzen oder Gesetzgeber rund um den Globus – bestehende geschlechtsspezifische Lohngefälle rücken immer mehr in den Fokus. In der öffentlichen Debatte werden diese Fragen meist als ein Thema behandelt, tatsächlich gibt es aber zwei Punkte zu beachten. Zunächst geht es um Entgeltgerechtigkeit – das Ausmaß, in dem Frauen für die gleiche oder eine vergleichbare Arbeit eine geringere Vergütung erhalten als Männer. Abgesehen davon geht es aber auch um geschlechtsspezifische Lohngefälle – die Unterschiede in der Durchschnittsvergütung von Frauen und Männern innerhalb eines Unternehmens.

Entgeltgerechtigkeit

Einfach ausgedrückt, bedeutet Entgeltgerechtigkeit, dass die Vergütung in einem unmittelbaren Verhältnis zur Bedeutung einer Stelle (messbar gemacht anhand einer Stellenbewertung) stehen sollte – ganz gleich, wer diese Tätigkeit ausführt. Eine Tätigkeit sollte ausschließlich anhand ihrer Komplexität und/oder ihres Werts, den sie für das Unternehmen ausmacht, besser oder schlechter bezahlt sein. (Auch wenn gesetzliche Vorschriften in der Regel „Ausnahmen“ zulassen, wenn eine puristische Anwendung des Credos „Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit“ Schaden für den Arbeitgeber mit sich bringen würde). Entgeltgerechtigkeit bedeutet außerdem, dass das Vergütungssystem so strukturiert ist, dass niemand benachteiligt wird. So kann beispielsweise eine Vergütungsstruktur indirekt Einfluss nehmen, indem traditionell eher „weibliche“ Tätigkeiten in jeder Stufe dieser Struktur höher bewertet werden.

Geschlechtsspezifische Lohngefälle

Geschlechtsspezifische Lohngefälle thematisieren die Unterschiede in der Durchschnittsvergütung von Frauen und Männern innerhalb eines Unternehmens und stellen ein Unternehmen damit vor breit gefächerte Herausforderungen. Dieser Entgeltunterschied kann ein Ergebnis von Vorurteilen in der Vergütungspraxis sein: Manche Systeme ermöglichen eine niedrigere Leistungsbewertung und geringere Bonuszahlungen gegenüber Frauen, auch wenn ihre Leistung denen der Männer entspricht. Meistens jedoch zeigt ein solches Lohngefälle das Fehlen eines Gleichgewichts beider Geschlechter auf den verschiedenen Hierarchieebenen eines Unternehmens – entweder weil Frauen in höheren Positionen oder besser bezahlten Funktionen unterrepräsentiert sind, oder es eine unverhältnismäßig große Anzahl von Mitarbeiterinnen in niedriger vergüteten Funktionen gibt.

Wir unterstützen Unternehmen bei den Themen Entgeltgerechtigkeit und geschlechtsspezifische Lohngefälle, indem wir clevere Lösungen implementieren, die eine wirklich gleichwertige und inklusive Arbeitskultur schaffen. Dazu sind intelligente Führungskräfte, strategisches Denken, echte Einblicke, viel Erfahrung und die Bereitschaft erforderlich, Zeit zu investieren. Doch der organisatorische Aufwand lohnt sich in jedem Fall, weil es nicht nur richtig ist, gleiche Leistung mit gleichem Lohn zu vergüten. Vielmehr zeigen Analysen immer wieder, dass Unternehmen, die auf Diversität und Inklusion setzen, ihren Wettbewerbern stetig voraus sind.

Warum Korn Ferry?

  • Wir verstehen, worum es geht. Wir wissen, dass sich Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe durchsetzen und gleichzeitig an die gesetzlichen Vorschriften halten müssen. Es geht also um die richtige Balance. Wir wissen auch, dass Ungleichbehandlung in der Regel keine Absicht ist. Unternehmen benötigen jedoch Unterstützung, um zu erkennen, welche Auswirkungen ihre Praktiken für den Einzelnen haben.
  • Unsere Work-Measurement-Methode ist Spitzenklasse. Mithilfe der Hay Stellenbewertungsmethode kategorisiert Korn Ferry Positionen und Funktionen anhand bewährter, unvoreingenommener Kriterien. Auf keine andere Methode verlassen sich so viele Unternehmen in so vielen Ländern. Auch Regulierungsbehörden weltweit setzen diese Methode ein, um die Bezahlung gleicher Löhne und Gehälter für gleichwertige Arbeit sicherzustellen.
  • Wir sind breit aufgestellt und gleichzeitig Experten mit großem Detailwissen. Korn Ferry übertrifft gesetzliche Vorschriften, um eine vielfältige und inklusive Arbeitskultur zu schaffen, die herausragende Leistungen erzielt. Unsere Experten bringen viel Know-how aus den entscheidenden Bereichen ein, um bei diesem Thema voranzukommen, wie beispielsweise Stellenbewertung, kultureller Wandel, Personalstrategie, Talentgewinnung, Assessment, Führungskräfteentwicklung, Änderungsmanagement und Vergütung.
  • Wir nehmen dieses Thema persönlich. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mitarbeiter ein Recht auf gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit hat. Niemand darf bei der Bezahlung aufgrund des Geschlechts, der Hautfarbe, Herkunft, Religion oder einer sonstigen geschützten Eigenschaft benachteiligt werden. Es kommt einzig und allein auf die geleistete Arbeit an sowie auf Angebot und Nachfrage für spezifische Fachkräfte.
  • Wir sind global präsent und verfügen über lokales Wissen. Sie finden unsere Experten in 114 Niederlassungen in 53 Ländern und das für alle wichtigen Branchen.

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